Chicken consumption

Hello everyone,

For our project Befter we chose the topic chicken consumption. We had a lot of questions about this theme, like how much chicken meat does our society consume daily? How do the chickens get raised on our local farms? How do they get transported and how high is the consumption worldwide? All these questions will be addressed in this post. Enjoy!

Interview with Mr. Erwin Kündig from the Heggenhof, Grüningen

For our local research we chose to make an interview with a local farmer. Luckily we found a good farmer in Grüningen ZH (map.search.ch), Switzerland, who agreed to answer all our questions and show us his farm.

  1. Wie lange ist der Hof schon in Betrieb?

    Der Grundstein für den Hof wurde in den 1960er Jahre gelegt. Meine Eltern kamen hier hin im 1996 und Anfangs 2000 pachteten sie das Grundstück. Ich kam 2010 dazu. Mein Ziel war es, etwas aus dem Hof zu machen und etwas zu erreichen. 2011 bauten wir dann den Hühnerstall. Neben Hühner halten wir auch Freilandschweine (6 Stuck) sowie Kühe. Ich selber habe eine Landwirt-Ausbildung.

  2. Wie viele Hühner leben auf Ihrem Hof?

    Je nach Markt, zwischen 17’000 und 20’000 Hühner. Das kann je nach Marktsättigung variieren. Uns ist es ein Anliegen, dass wir keine Überproduktion haben, weshalb wir die Anzahl Hühner eher tiefer halten möchten. Wir halten reine Masthybridhühner, das sind Mastzuchthühner. Diese sind sehr schnell wachsend daher Ressourceneffizient. Ich möchte betonen, dass wir männliche und weibliche Hühner halten, es gibt keine Aussortierung. Ich möchte anmerken, in 90% der Mastbetriebe in der Schweiz, ist dies ebenfalls so. Bei der Masttierhaltung hat das weibliche Tier weniger Wertschöpfung, nicht wie bei den Legehühner.

  3. Auf was achten Sie bei der Hühnerhaltung?

    Das Tierwohl ist mir sehr wichtig. Wenn das Tierwohl da ist, geht es dem Tier auch gut und es kann die entsprechenden Leistungen erbringen. Wir schauen auf die Temperatur im Stall sowie dass die Hühner im Sommer frische Luft erhalten etc. Wir möchten ein Klima schaffen, bei dem sich die Hühner wirklich wohl fühlen. Bei der Ernährung schauen wir darauf, dass wir ausgeglichenes Futter geben. Keine Medikamente und Hormonpräparate. Leider wird dies im näheren Ausland oft nicht so gehandhabt. Ich sage, geht es dem Huhn gut, geht es mir sowie meinem Portmonnaie auch gut. Wir halten unsere Hühner nach BTS-Haltung = Besonders freundliche Stallhaltung.

  4. Gemäss dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen darf die Stalltemperatur nicht unter 10 Grad sinken. Wie handhaben Sie dies im Winter? Dürfen die Hühner während dieser Zeit nach draussen gehen? (Gilt das noch als Freilandhaltung?)

    Wir haben eine Bodenheizung sowie eine Zusatzheizung. Unsere Stalltemperatur ist zwischen 18 bis 35 Grad, je nach Alter des Tiers. Dass die Temperatur nicht unter 10 Grad sinken darf, gilt für Legehühner.

  5. Auf was achten Sie bei der Fütterung?

    Wir geben Weizen-, Gärsten-, Raps- und Bruchreisfutter. Ausserdem füttern wir mit Soja (aus Europa), weil wir da leider wegen dem Protein nicht darum herum kommen. Uns ist es aber wichtig, damit gewissenhaft umzugehen. Die Hühner können das Soja sehr gut verdauen ausserdem ist es eine reichhaltige Eiweissquelle.

  6. Wie schätzen Sie die Hühnerhaltung schweizweit und im Ausland ein?

    Meine Berufskollegen aus der Schweiz kann ich nur loben. Diejenigen welche bei der FRIFAG angeschlossen sind, weiss ich, diese führen einen guten Job aus. Unsere Philosophie ist Qualität und nicht Quantität. In der Schweiz stehen wir ausserdem unter Beobachtung von internen Kontrollen, sowie auch vom Bundesamt. Im Ausland weiss ich, dass diese in der Regel mehr Hühner auf einmal halten.

  7. Wie werden Ihre Hühner geschlachtet? (Wie ist der Transport zu den Schlachthäusern?)
  8. Wo wird das Fleisch überall verkauft und wie wird das Fleisch transportiert?

    Unsere Hühner werden in Lastwagen geladen. Jedes Huhn wird einzeln eingeladen. Sie befinden sich dann in Transportkisten, pro Kiste sind es ca. 25 und 35 Hühner. Danach werden sie alle in denselben Schlachthof geliefert. Von dort aus wird das Poulet an verschiedene Kunden geliefert, z.B Metzgereien, Ladengeschäfte. Die Kunden werden nicht von mir ausgesucht.
    Zum Verständnis: Die Hühner erhalte ich als Eintagesküken geliefert. Danach halte ich diese 32 – 39 Tage bis sie geschlachtet werden. Die Masthühner haben zwar ein kurzes Leben, ich schaue aber darauf, dass dieses gut ist. Es handelt sich halt auch um ein Nutztier, bei welchem vorbestimmt ist, dass es geschlachtet wird. Dennoch finde ich, sollte man den Respekt gegenüber dem Tier nicht verlieren.

  9. Wie viel Fleisch produzieren Sie monatlich?

    Bei dem Pouletfleisch welches ich verkaufe, ist auch Fleisch von Hühner, welche ich nicht selber gehalten habe.

  10. Was wird von Ihren Produkten am meisten gekauft?

    Brustfleisch und Schenkelfleisch.

  11. Wie viel Poulet konsumieren Sie wöchentlich?

    Ich weiss es nicht genau, jedoch eher viel. Zwischen 30kg – 40kg im Jahr. Ich esse 2 Mal pro Tag Fleisch.

  12. Was ist Ihre Philosophie im Bezug auf die Tierhaltung?

    Nachhaltige Produktion mit Tierwohl verbinden.

  13. Was macht Ihr Fleisch so besonders?

    Hier spielt meine Philosophie sicherlich auch eine Rolle. Aber am meisten wohl, dass das Fleisch natürlich sehr frisch ist. Fresh ist best.

A picture from our trip to Heggenhof. The empty chicken stable.
Chicken products from the Heggenhof

We’d like to thank Mr. Kündig for his cooperation and time!

Our survey

After the interview we had a lot new knowledge and a new awareness of our own consumption. We had new questions on our direct environment like “how many times do our classmates or teachers consume chicken?” and “where do they buy them?” We decided to make a survey and send it to our school, friends and family. Below you see the evaluation of the survey (response rate: 222 completed, 90 not finished):

 

 

What do you know about the keeping of chickens? (In general)
We received about 250 responses to this question and a lot of them were quite similar. Some of the surveyed believe that the conditions for chickens in Switzerland are much better than in other countries. The majority of people think that there are poor animal rights and they are kept very badly. Many answers were that the chickens don’t have enough space and they can’t go outside. But what we’ve noticed the most is that many people don’t know anything about how their chicken is held.

What do you know about the transportation of chicken from abroad to your country?
The most common answer on this question was “nothing” or “I don’t know”. Only a few persons answered that they presume the chickens are transported in trucks with very small space.

Then we asked the participants to describe this picture in one word.

The answers were:

After that we showed them the second picture, where they could see chickens who have a lot of space and can live in nature.

The answers where:

We were very happy with the outcome of our survey. Some individual answers amazed us but most of them are like we would have answered them.

Thanks to everyone who participated!

Chicken consumption worldwide

Now that we know how the chickens are held by a local Farmer and how much chicken we and our environment consume, we wanted to learn more about the consumption word wide. Therefore we looked up some studies on the internet.

One of the Studies showed, that the average Swiss consumes yearly 22,50 kg poultry, wich are approximately 20 chickens. We think thats quite a lot but there are other countries wich consume even more than that. On the internet we found a diagram, which shows a comparison between 158 countries in 2013. Hong Kong (China) is rated the highest in poultry consumption per capita with 64.5 kg. The whole country China consumes nearly 28% of the worlds meat. This is twice as much as the united states and triple as much as switzerland. Experts say that with the world biggest population and the high appetite on meat, the consumption per capita will increase by 27 kg by 2030. (source 2)

Another interesting diagram is the one down below. It shows the meat consumption per capita in kilograms from 2010 to 2012. It also shows a forecast for 2022. The numbers are very high and this forecast is very scary, because nearly every consumption increases.

Meat Consumptions in industrialides countries (commons.wikimedia.org) [3]

Conclusion

All in all we are very proud of our work. We have learned a lot new things about the keeping of chicken as well as the consumption of chicken in our environment and in other countries. One of the highlights of this project is the interview with a specialist. It was very informative to hear all the answers to our questions and see where the chickens get raised and fed. During this project we thought a lot about our own chicken and meat consumption and formed a new opinion on our nutrition. We hope we could motivate you to think about your consumption and maybe you learned something new, too!

Thanks for reading.

Your Team-Chicken
Selina, Rahel & Melissa

Chickens on the Heggenhof

Sources

[1] Heggenhof (heggenhof.ch)
Hofansicht Vogelperspektive Grüningen ZH (map.search.ch)
[2] Poultry Meat Consumption Per Capita by Country (helgilibrary.com)
[3] Meat Consumptions in industrialides countries (commons.wikimedia.org)

On-topic posts on dontwastemy.energy
What are the standards for Swiss organic meat? Are those better than in the EU?
The Beef Cycle

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